Warum wir bei ibp.Teams schon heute in Designsystemen denken
Zwischen heute und morgen
ibp.Teams basiert aktuell auf einem klassischen Theme, das wir an BuddyBoss und LifterLMS angepasst haben.
Diese Lösung funktioniert – sie ist zuverlässig und bietet viele Funktionen.
Aber sie hat auch Grenzen.
Jede neue Seite, jede Kursansicht, jede Gruppenkomponente bringt eigene Styles, eigene Abstände, eigene Schriften mit.
Was am Anfang flexibel wirkt, wird mit der Zeit schwerfällig.
Darum denken wir schon heute in Systemen statt in Themes.
Die Grundidee: Ein zentrales Designsystem, das Farben, Schriften und Layouts vorgibt – unabhängig vom Theme.
Warum wir auf ein zentrales Designsystem setzen
Ein Designsystem ist keine visuelle Spielerei, sondern ein technisches Rückgrat.
Es sorgt dafür, dass die Plattform konsistent bleibt – egal, welche Module oder Designs später dazukommen.
Für ibp.Teams bedeutet das konkret:
- Alle Grundfarben, Schriften und Abstände werden künftig zentral definiert.
- Änderungen erfolgen systemweit, nicht seitenweise.
- Logos, Icons und Fonts liegen themenunabhängig unter
/wp-content/assets/.
So können wir in Zukunft das Theme wechseln,
ohne dass sich die Plattform visuell oder strukturell auflöst.
Der aktuelle Stand
Zurzeit pflegen wir unsere wichtigsten Designwerte bereits außerhalb des Themes.
Das betrifft insbesondere:
- Logos und Icons (zentral unter
/wp-content/assets/) - Schriftarten (z. B. Source Sans Pro als Standardfamilie)
- Farben (definiert in internen Style-Vorgaben, nicht nur in CSS)
Damit schaffen wir Schritt für Schritt die Grundlage, später problemlos auf ein Full-Site-Editing-Theme umzusteigen.
Was wir mitnehmen wollen
Wenn ibp.Teams mittelfristig auf ein eigenes FSE-Theme umstellt,
dann nicht als kosmetische Änderung – sondern als konzeptionellen Sprung.
Das Ziel ist klar:
- weniger individuelle CSS-Lösungen,
- mehr Struktur in
theme.json, - einheitliche Typografie,
- konsistente Farben über Kurse, Gruppen und Hilfeseiten hinweg.
So entsteht ein skalierbares System, das die Plattform technisch schlanker und gestalterisch stärker macht.
Der Übergang – bewusst geplant
Wir wollen nicht „einfach das Theme austauschen“.
Wir wollen ein Designprinzip entwickeln, das zu BuddyBoss, LifterLMS und unseren interaktiven Elementen passt.
Deshalb testen wir parallel:
- die Struktur neuer FSE-Themes,
- zentrale Farblogiken,
- eine eigene
/stylecheck/-Seite, - und ein visuelles „ibp.Styleguide“-Dokument, das alle Regeln bündelt.
Diese Arbeit läuft im Hintergrund – sichtbar wird sie erst, wenn das neue ibp.Teams-Theme steht.
Warum das wichtig ist
Ein Designsystem ist kein Selbstzweck.
Es ist die Grundlage, um ibp.Teams langfristig weiterzuentwickeln:
- Neue Funktionen können schneller integriert werden.
- Partner und Referenten bekommen konsistente, vertraute Oberflächen.
- Markenauftritt und User Experience wachsen zusammen.
Oder einfacher gesagt:
Wir wollen nicht ständig umbauen.
Wir wollen einmal richtig aufbauen.
Ausblick
Der Übergang zu einem modernen FSE-Designsystem ist kein kurzfristiges Projekt –
aber er ist ein zentraler Teil unserer Entwicklungsstrategie.
Wenn du neugierig bist, wie dieser Ansatz technisch funktioniert,
empfehle ich dir meinen Artikel https://andreas.galatas.de/warum-jedes-gute-wordpress-theme-ein-designsystem-braucht:
„Warum jedes gute WordPress-Theme ein Designsystem braucht“
Dort beschreibe ich, wie aus den vielen kleinen Erfahrungen mit Themes
ein klarer Systemgedanke wurde – und warum ibp.Teams genau diesen Weg geht.