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Datenschutz

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Grundlagen des Datenschutzes

DSGVO und BDSG im Überblick (mit Mitbestimmungsaspekten)

Rechtliche Grundlagen der Mitarbeiterdatenverarbeitung

Rechtmäßigkeit und Gerichtsurteile

Persönliche und technische Überwachung (mit Mitbestimmungsaspekten)

Internationale Datenschutzperspektiven (mit Mitbestimmungsintegration)

KI, Big Data und Datenschutz (mit Fokus auf Mitbestimmung)

Fallbeispiele und Rechtsprechung

Psychologische Aspekte der Überwachung

Grenzen und rechtliche Rahmenbedingungen der Überwachung (mit Mitbestimmungsfokus)

Workshop – Anwendung des Gelernten (erweitert um Mitbestimmungsszenarien)

Dieser Teilbereich hat keine Lerneinheiten.

Seminarabschluss und Feedback

Lerneinheit 20 von 22
In Bearbeitung

Grenzen und rechtliche Rahmenbedingungen der Überwachung

Redaktion · 22. August 2026
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1.1 Verhältnismässigkeitsprinzip als zentrale Grenze

Jede Überwachungsmassnahme muss den Grundsätzen der Verhältnismässigkeit genügen. Dabei sind vier Anforderungen zu prüfen:

  • Geeignetheit: Die Massnahme muss geeignet sein, den verfolgten Zweck zu erreichen
  • Erforderlichkeit: Es darf kein milderes, gleich wirksames Mittel geben
  • Angemessenheit: Der Eingriff muss in einem angemessenen Verhältnis zum Zweck stehen
  • Transparenz: Die Überwachung muss für die Betroffenen nachvollziehbar sein

1.2 Betriebliche Datenschutzbeauftragte als Control Point

§ 37 BDSG verpflichtet bestimmte Arbeitgeber zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten. Dieser überwacht die Einhaltung der Datenschutzvorschriften im Unternehmen und berät bei der Beurteilung von Überwachungsmassnahmen.

1.3 Aufsichtsbehörden und Durchsetzung

Die Landesdatenschutzbeauftragten und der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) üben die Aufsicht über die Einhaltung der DSGVO aus. Verstösse können mit empfindlichen Bussegeldern geahndet werden.

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